In der Montessori-Kita Munketal mitten in Jena-Nord,
da findet ihr bei uns einen freundlichen Ort.
Ein gelbes Haus, ein großer Garten, das muss sein,
denn von 6 bis 17 Uhr gehen über hundert Kinder täglich aus
und ein.
Ob barfuß laufen über die Wiesen,
am kleinen Teich die Stille genießen,
von der Kräuterspirale einmal naschen,
im grünen Gelände verstecken und haschen,
ein Baumeister sein im Sandbereich,
matschen und spritzen, das ist ganz gleich.
Die sieben Gruppenräume sind nicht, um sich nur auszuruh‘n,
denn unser Konzept lautet: „Hilf mir, es selbst zu tun.“
Viel Montessorimaterial steht in offenen Regalen bereit,
es werden damit alle Sinne befreit.
Ob nun Hören, Sehen, Riechen, Schmecken, Tasten,
nach solcher Anstrengung ist auch Zeit zum Rasten.
Bei psychomotorischen Spielen hört man kaum lautes Tönen,
mit Phantasiereisen und Massagen lässt sich jeder verwöhnen.
Die Übungen des täglichen Lebens werden gern probiert,
und die Kinder werden somit zur Selbständigkeit geführt.
Es schimpft auch keiner, geht mal was daneben,
man kann selbst ganz schnell den Schaden beheben.
Beim Mathematikmaterial wird es interessant.
Da kann man fühlen, die Menge in der Hand.
Im Teilungskasten fallen die zehn Kugeln in ein Loch,
am Ende existieren zwei Mengen. Wo hat man das noch?
Es gibt auch Kinder, die wollen gern lesen und schreiben,
so lassen sie ihre Fingerspitzen über Sandpapierbuchstaben
gleiten.
Erfassen die Buchstaben mit Kopf und Hand,
schon schreiben sie ihren Namen ganz gewandt.
Die kosmische Erziehung wird auch praktiziert,
man puzzelt, beobachtet, ordnet zu, experimentiert.
Die Umgebung der Kinder wird zum Erfahrungsbereich,
zum Erforschen ist die Natur und die Umwelt sehr reich.
Nun, nach so vielen ernsthaften Dingen,
muss man den Kreislauf in Schwung wieder bringen.
Im Snoezelenraum können alle Entspannung finden,
der Turnraum ist da, um Hürden zu überwinden.
Musik- und Verkleidungsraum sind sehr beliebt,
und der Kreativraum zum Basteln und Hämmern anregt.
Auch die Bewegungsbaustelle ist ein Genuss,
wenn man sich mal richtig austoben muss.
Sind auch die Kleinsten noch wacklig auf den Beinen,
wie sie die Krabbelburgen erklimmen, wollen sie zeigen.
Auch Kinder, die an einer Behinderung leiden,
werden durch uns unterstützt, von allen Seiten.
Ob Förderung der Bewegung, des Verhaltens, der Sprache,
integriert werden die Kinder entsprechend ihrer Lage.
Was versteckt sich denn noch so in unserem Haus?
Kommt uns besuchen, dann findet ihr es heraus. |